{Rezension} Ein ganzes halbes Jahr

Preis: € 9,99 [D]
Autorin: Jojo Moyes
Seitenanzahl: 520
Reihe: 1. Buch
Verlag: Rowohlt

Klappentext:
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.
Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.

Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Meine Meinung:
Eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben gestaltet sich als äußert schwierig. Einerseits möchte ich dem Buch gerecht werden, andererseits möchte ich nicht zu viel verraten. Was ich aber sagen kann: Bei „Ein ganzes halbes Jahr“ handelt es sich nicht um eine alltägliche Liebesgeschichte. Das Buch handelt von hart erkämpfter Liebe und Freundschaft, Leid und Trauer.
Damit ich an dieser Stelle beruhigt weiter schreiben kann, möchte ich darauf hinweisen, dass ich einen ganz kleinen Spoiler einbauen werde, da er für die Thematik des Buches wichtig ist und ich denke, dass sich manche auch danach richten werden, ob sie das Buch kaufen oder nicht. Denn in dem Buch geht es um Sterbehilfe. Die Person hat sich aus eigenen Stücken dazu entschieden zu sterben und damit hätte ich nach diesem Klappentext nun wirklich nicht gerechnet.
Louisa Clark, eine der Hauptpersonen, lebt mit ihrer Schwester, ihrem Neffen und ihren Eltern in einem kleinen Dorf in England. Louisa, auch Lou genannt, ist 26 Jahre alt und seit sieben Jahren in einer Beziehung. Was andere Leute als „langweiliges“ Leben bezeichnen würden, gefällt Louisa sehr. Sie hat noch nie richtig Urlaub gemacht und fühlt sich in der Kleinstadt sehr wohl.
Will hatte vor zwei Jahren einen Unfall. Vor dem Unfall war er ein ehrgeiziger, sportlicher, lebensfroher junger Mann. Seit seinem Unfall ist er täglich auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Denn seit seinem Unfall ist er querschnitzgelähmt und an den Rollstuhl gebunden.
Als Louisa ihren Job in dem kleinen Café verliert, wird ihr eine Stelle, auf ein halbes Jahr begrenzt, als Wills Pflegerin angeboten. Sie nimmt den Job an, weiß aber nicht, was alles auf sie zukommt.
Das Kennenlernen der beiden läuft nicht so wie erhofft, doch nach einigen Startschwierigkeiten lernen sich die beiden besser kennen. Anfangs erduldet Will Lou nur, später unterhält er sich sogar mit ihr. Doch plötzlich erfährt Lou, warum ihre Stelle nur auf ein halbes Jahr begrenzt ist: Will möchte in die Schweiz zu Dignitas fahren, um sein Leben zu beenden. Nachdem Louisa den ersten Schock überwunden hat, versucht sie alles, um Will umzustimmen und ihm zu zeigen, dass Leben doch noch lebenswert ist.
Von diesem Buch habe ich so viel Gutes gehört, sodass ich es mir kaufen musste. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist sehr gut zu lesen und der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Klappentext machte mich sehr neugierig, jedoch war ich ein bisschen geschockt, wie es Will nach seinem Unfall ging. Auf diese Thematik war ich ganz und gar nicht vorbereitet gewesen. Von Kapitel zu Kapitel habe ich erfahren, warum Will diese Entscheidung getroffen hat und ich habe gehofft, dass Lou ihn umstimmen kann. Will hat Lou´s Leben verändert, also konnte Lou das auch bei Will schaffen.
Besonders gut hat mir Wills provozierende Art gefallen. Er hat es geschafft, dass Louisa auch sich herausgekommen ist, dass sie etwas erlebt hat. Jojo Moyes Schreibstil ist einfach umglaublich. Und an dieser Stelle muss ich auch der Übersetzerin danken. Meiner Meinung nach wird das viel zu wenig wertgeschätzt. Die Idee kann noch so gut sein, während die deutsche Übersetzung einfach nur schlecht ist. Und das ist bei diesem Buch überhaupt nicht der Fall.

Fazit:
Dieses Buch ist großartig geschrieben und behandelt eine sehr schwierige Thematik. Es regt zum Nachdenken an und man möchte es nicht mehr weglegen. Den zweiten Teil lese ich Momentan.

{Rezension} Sternschnuppenträume

Advertisements

Ein Gedanke zu “{Rezension} Ein ganzes halbes Jahr

  1. Lilli333 schreibt:

    Schöne Rezi! Und ja, den „Spoiler“ finde ich ganz wichtig. Man sollte vorher wissen, worauf man sich hier einlässt. Denn dieses Thema ist nicht für alle Leser etwas.

    Auf den 2. Teil bin ich auch schon ganz gespannt.

    Liebe Grüße
    Lilli

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s