{Rezension} Layers

Titel: Layers
Autor: Ursula Poznanski
ISBN: 978-3-7855-8230-5
Preis: € 14,95 [D]
Verlag: Loewe
 
Inhalt:
Dorian ist von zu Hause abgehauen und lebt seid einiger Zeit auf der Straße. Meistens versucht nicht in der Nähe von anderen Obdachlosen zu schlafen, doch als er neben einem Obdachlosen aufwacht, der auch noch tot ist, gerät der in Panik. Hat Dorian ihn ermordet? Ein Fremder möchte ihm helfen. Dorian ist nicht sicher, ob er ihm trauen kann. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, in der er Essen und Kleidung, sowie Schulbildung bekommt. Doch nichts im Leben ist kostenlos. Das merkt Dorian schnell. Als Gegenleistung muss Dorian Werbegeschenke verteilen und als er eines davon öffnet, wird er plötzlich gejagt.
 
Der erste Satz:
Er befand sich noch im Halbschlaf, trotzdem spürte er genau, dass der Hauch, der sein Gesicht streifte, kein Wind war.
 
Meine Meinung:
Großartig! Bisher habe ich nur Erebos von Ursula Poznanski gelesen, aber auch das fand ich super. Der Schreibstil der Autorin hat mich auch in Layers wieder von Anfang an gepackt. Seite für Seite war spannend von der ersten Seite an und auch bis zum Ende gab es keine Seite, die langweilig geschrieben war. Dazu passte meiner Meinung nach, dass Dorian in keiner bestimmten Stadt lebt. Er fährt entweder in die Innenstadt oder an den Stadtrand. Der Leser weiß nicht, ob es Berlin, München oder Köln ist. Was mich jedoch ein bisschen gestört hat, ist, dass Dorian kein einziges Mal eine Fahrkarte braucht. Klar, er kann sich keine leisten, aber er wird auch nicht einmal kontrolliert.
Umso faszinierter bin ich von Dorian. Er ist von zu Hause abgehauen und hat sich auf der Straße mehr oder weniger allein durchgeschlagen. Das verlangt schon viel Disziplin. Als er dann neben einem Toten aufwacht und ein Fremder ihm helfen möchte, weiß er gar nicht, was er machen soll. Er nimmt die Hilfe an, denkt aber noch ewig darüber nach, ob er jemanden umgebracht hat oder nicht.
In der Villa lernt er Bornheim kennen. Er ist der Leiter dieser Einrichtung und hilft Jugendlichen in Not. Dorian lernt schnell die anderen Jugendlichen kennen. Besonders Stella hat es ihm angetan.
Stella gefällt mir persönlich auch sehr gut. Sie ist am Anfang für Dorian da, während er sich eingewöhnt.
Bornheim war mir am Anfang ein bisschen suspekt. Ich wusste nicht zu welchem Zweck er den Jugendlichen hilft. Denn wer möchte denn bitte keine Gegenleistung? Dorian wird sehr schnell mit einer Aufgabe betraut. Flyer verteilen. Harmlos, denkt er sich. Doch warum wird er manchmal von unbekannten Menschen angestarrt? Und was hat es mit der T-Shirt Farbe auf sich?
Auch der Verlauf der Geschichte war großartig und nachvollziehbar. Dorian wird während der Geschichte immer misstrauischer und weiß nicht mehr, wem er trauen kann und wem nicht.
Das Ende war wirklich unvorhersehbar. An sowas hätte ich nie gedacht. Großartig!
 
Fazit:
Lest das Buch es ist unglaublich!!!
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3 Gedanken zu “{Rezension} Layers

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