{Rezension} Clockwork Angel

Informationen zum Buch:
Titel: Clockwork Angel
Autor: Cassandra Clare
Reihe: Chroniken der Schattenjäger
Genre: Fantasy
Preis: [D] 14,99 €
ISBN: 978-3-401-50799-6
Seiten: 571
Verlag:  Arena
Klappbroschüre

Klappentext:

Londons Unterwelt mag gefährlich sein – doch die Liebe ist die gefährlichste Macht von allen.
Die sechzehnjährige Tessa sollte sich eigentlich darauf konzentrieren, ihren verschwundenen Bruder zu suchen – und nicht, sich in zwei Jungen gleichzeitig zu verlieben. Während in Londons Straßen nach Einbruch der Dunkelheit finstere Kreaturen umherschleichen, verstrickt Tessa sich immer stärker in ein gefährliches Liebesgeflecht. Und schon bald braucht sie all ihre Kräfte, um nicht nur ihren Bruder zu retten, sondern auch ihr eigenes Leben.

Der erste Satz:

Der Dämon explodierte in einem Regen aus blutigem Sekret und Eingeweiden.

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte war gut gestaltet. Da ich die Chroniken der Unterwelt bereits gelesen hatte, wusste ich über die verborgene Welt schon etwas mehr. Da die Geschichte im 19. Jahrhundert spielt, war es eine kleine Umstellung in der Sprache – das liegt aber an mir und keinesfalls an dem Buch – auf einmal haben die Figuren so geschwollen gesprochen. Jedoch gefällt es mir sehr, dass man die Geschichte vor den Chroniken der Unterwelt erfährt.
Mit Tessa konnte ich mich schnell anfreunden. Ich mag ihre Art, sie liest gerne *wie ich*. Sie wusste von der verborgenen Welt gar nichts und wollte eigentlich nur zu ihrem Bruder. Als sie dann von den Schattenjägern erfährt, glaubt sie zuerst nicht, dass diese ihr helfen wollen, denn eigentlichen sind es ihre natürlichen Feinde.
Die Schattenjäger sind mir auch schnell ans Herz gewachsen. Charlotte und Henry als Leiter des Instituts und Jessamine, die so anders ist als Isabelle (Chroniken der Unterwelt). Denn ich habe früh gemerkt, dass es wieder zwei männliche und einen weiblichen Schattenjäger in etwa dem gleichen Alter gibt. Das finde ich aber auch keines Wegs schlimm oder schlecht. Will und Jem sind einfach die ungleichesten Personen, die man sich nur vorstellen kann und trotzdem passen sie so gut zusammen – freundschaftlich. Und auch wie sie mit Tessa umgehen gefällt mir. Sie helfen ihr.
Tessas Bruder hingegen war mir von Anfang unsympathisch. Er sagt, er habe zwar von der verborgenen Welt gewusst, aber mehr auch nicht. Doch im Laufe Buches ändert sich dies. (Ich möchte nicht zu viel verraten, deshalb schreibe ich mal lieber nicht mehr J)
Die Schattenwelter die man kennenlernt sind auch sehr schöne Figuren. Und was mich besonders erfreut: Magnus Bane, Hexenmeister, spielt auch in dieser Reihe eine Rolle, genau wie Camille Belcourt, Vampir.
Die Handlung gefällt mir auch sehr gut. In dem einen Handlungsstrang möchte Tessa ihren Bruder finden und in dem anderen geht es um das Bündnis zwischen Schattenweltlern und Schattenjägern.
Das Gefühl, unbedingt weiter lesen zu wollen, wurde bei mir ziemlich schnell hervorgerufen. Am Anfang hat es sich ein bisschen gezogen, doch gegen Ende wurde es richtig gut. Da ich Ferien habe, lese ich generell mehr.
„Bei Büchern empfiehlt es sich immer vorsichtig zu sein“, konterte Tessa, „denn
Worte haben die Macht, uns zu verändern.“
Was ich hervorragend fand, war das Ende. Es macht definitiv Lust auf den zweiten Teil und ich will ihn… !!! Es war so unglaublich schön und spannend und großartig. Und Will und Jem und Tessa sind auch großartig. Und der Schreibstil ist atemberaubend und … ich weiß nicht, was ich sonst noch loben soll.

Fazit:

Großartiger Auftakt einer sensationellen Reihe auf dessen zweiten Band ich mich schon sehr, sehr freue.
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2 Gedanken zu “{Rezension} Clockwork Angel

  1. Laura schreibt:

    Ich habe erst vor wenigen Tagen „Clockwork Princess“ ausgelesen und damit diese Trilogie beendet. Ich fand sie wirklich schön, aber für mich war es keine 5 – Sterne – Reihe. Die Chroniken der Unterwelt habe ich aber noch nicht gelesen, bin aber ehrlich gesagt auch ganz froh darüber. Von der Reihenfolge her passt es ja besser, erstmal die Vorgeschichte zu lesen. Jetzt freue ich mich umso mehr auf „City of Bones“ und darauf einige Charaktere wiederzutreffen!
    Und worüber ich auch froh bin ist die Sprache .. puhh. Da hast du mich jetzt echt beruhigt, dass sie nicht in allen Büchern so geschwollen ist 😀

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