Sternschnuppenstunden von Rachel McIntyre






Preis: 16,95 €[D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 301
Verlag: Magellan Verlag
ISBN: 978-3-7348-5007-3







 
Klappentext
Ganz ehrlich: Manchmal wäre er doch ganz praktisch, dieser Ritter in strahlender Rüstung, der mit seinem weißen Ross um die Ecke kommt, wenn es malwieder brenzlig wird. Bei mir hätte der Kerl jedenfalls täglich Gelegenheit, sich nützlich zu machen, so oft, wie Molly mir mit ihren Lästerschwestern auflauert. Aber wer hätte gedacht, dass der Ritter, in Gestalt meines Englischlehrers bei mir auftaucht? Gut, das Pferd hatte er nicht dabei, aber Mollys dämliches Gesicht werde ich nie vergessen, als er mir zugelächelt hat. Mir, Lara, Königin der Unberührbaren! Danke, Mr Jagger! Hätte nie geglaubt, dass ich das mal sage: Ich freue mich richtig auf die Schule morgen …


Meine Meinung
Der Einstieg ins Buch war leicht. Da es in Tagebuchform geschrieben ist, kann man sich in Laras Lage sehr gut einfühlen. Und die ist mies. Mehr als mies. In der Schule wird sie von ihren Mitschülerinnen und den Schülern der Jungenschulen gemobbt und zuhause streiten sich ihre Eltern dauernd um Geld. Laras Familie musst in eine Sozialsiedlung umziehen.
Lara ist sechzehn Jahre jung und schreibt, wie bereits gesagt, aus ihrer Sicht der Dinge. Ich mag Laras Art, wie sie ihren Tag darstellt, wie sie einzelne Dinge ausführlicher schreibt und manche nicht. Am Anfang ist ihr Tagesablauf so gut immer gleich. Zeitungen austragen, dann die Hänseleien in der Schule und zu guter Letzt auch noch der Streit zwischen und mit ihren Eltern. Im Verlauf der Geschichte wird aber klar, dass das nunmal Laras Tagesablauf ist. Jeder, der schonmal Tagebuch geführt hat, weiß, dass sich die Tage mehr oder weniger gleichen. Dies ist keineswegs schlimm oder negativ. Meiner Meinung nach lernt man Lara so sehr gut kennen. Zwischendurch wollte ich ihr auch mal sagen: „Wehr dich!“ Das musste ich dann nicht mehr, denn ihr Englischlehrer kam mir zuvor.
Die Charaktere haben sehr gut zu der Geschichte gepasst. Lara, die wegen ihrer roten Haare, ihrer nicht vorhandene Oberweite und ihrer dünnen Figur gemobbt worden ist, ist ein typisches Mobbingopfer. Dazu kommen noch die anderen Mädchen und Jungs. Auch die Mädchenclique war dem Klischee entsprechend dargestellt. Auch Mr Jagger, Laras Englischlehrer, hat mir richtig gut gefallen (nicht nur durch sein AussehenJ). Er hilft Lara sehr.
Das Ende hat mir richtig gut gefallen. Es werden viele Fragen geklärt, zwar nicht sehr ausführlich, aber dennoch ausreichend. Das Ende finde auch gut gelungen, da Lara die Geschichte in ihr Tagebuch geschrieben hat. So hat man am Ende einen Cut; ein Lebensabschnitt ist sozusagen vorbei.


Fazit
Es ist ein sehr schönes Buch über Mobbing. Man kann mitfühlen, wie sich jemand fühlt, wenn er gemobbt wird. Ich würde gerne auch mal ein Buch aus der Sicht eines Täters lesen, da es mich interessiert, wie Menschen zu so etwas fähig sind.
Die Charaktere sind top, genauso auch der Verlauf der Geschichte und das Ende. Alles in allem ein wunderschönes Buch. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Innerhalb weniger Tage hatte ich es ausgelesen.
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2 Gedanken zu “Sternschnuppenstunden von Rachel McIntyre

  1. Kaugummiqueen schreibt:

    Hallo Johanna
    dieses Buch ist mir nun schon mehrmals über den Weg gelaufen, aber irgendwie hätte ich bei Titel und Cover nicht gedacht, dass es sich um ein Buch über Mobbing handelt. Interessant, wie solche äußerlichen Faktoren einen doch täuschen können.
    Es freut mich, dass dir das Buch gefallen hat 🙂 Ich muss gestehen, dass mich die Klischees, derer sich die Autorin zu bedienen scheint, wie du es schreibst, mich abschrecken, das Buch zu lesen^^

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen in der Blogger Szene und hoffe, dass du deine Freude am Bloggen hast.

    Nur als Tipp: Wenn du möchtest, dass andere Blogger auf deinen Blog gehen, dann geh in deinen Kommentaren inhaltlich auf den Post ein, zu dem du den Kommentar verfasst. Das kommt bei den meisten Bloggern besser an und sie stöbern lieber auch mal bei dir, als wenn du einfach nur einen Kommentar schreibst, der inhaltlich nichts mit dem Post zu tun hat 😉 Viele Blogger reagieren auf Kommentare wie den, den du mir geschrieben hast, damit, dass sie ihn komplett ignorieren. Ich meine das hier nicht böse, ich möchte dir nur einen Tipp geben, wie du auf ehrliche und gute Weise Interesse an deinem Blog wecken kannst 🙂

    Liebe Grüße, KQ

    Liebe Grüße, KQ

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